Softwaretechniken zur produktiven Nutzung von Anwendungen des Hochleistungsrechnens am Beispiel des digitalen Prototyping

Peter Luksch
TU München

Abstract:

Das digitale Prototyping umfaßt eine Reihe von Problemstellungen des Hochleistungsrechnens, z.B. Strömungssimulation, Strukturmechanik und Digital Mockup, für die umfangreiche Softwarepakete existieren. Der Produktivität des Einsatzes dieser Werkzeuge ist jedoch in der Praxis noch durch viele Hindernisse begrenzt.

Der Vortrag zeigt anhand von Fallstudien unterschiedliche Ansätze zur Überwindung dieser Engpässe:

Softwareengineeringmethoden zur portablen, skalierbaren Parallelisierung von Simulationsverfahren überwinden die durch Rechenzeit und Speicherbedarf gegebenen Beschränkungen. Werkzeuge zum Resource Management erschließen (u.U. sehr heterogene und weit verteilte) Verbünde von Rechensystemen für die Ausführung rechenintensiver Simulationen. Die Integration von Sicherungspunkt- und Wiederaufsetzmechanismen sowie von dynamischen Lastausgleichsverfahren versetzt Simulationsanwendungen in die Lage, dynamisch veränderliche Ressourcen effektiv zu nutzen.

Neben der Leistungssteigerung gewinnt die netzbasierte Unterstützung organisationsübergreifender Projektteams durch kooperative Arbeitsumgebungen an Bedeutung, die Teammitgliedern an verschiedenen Standorten die gemeinsame Interaktion mit der entfernt ablaufenden parallelen Simulation ermöglichen.


Marcus Mohr
Last modified: Wed Oct 23 13:41:31 CEST 2002